Review: Rival Sons – FERAL ROOTS

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Review: Rival Sons – FERAL ROOTS

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Rival Sons FERAL ROOTSHardest working band in Rock!

Gottseidank bringen Rival Sons in feiner Regelmäßigkeit neue Alben unters Volk. Das jetzt vorliegende Atlantic-Debüt ist mittlerweile der sechste Longplayer, den die Truppe in knapp zehn Jahren auf den Markt wirft. Und an qualitativ hochwertigen Songs mangelt es auch diesmal nicht. Dave Cobb (unter anderem Jason Isbell, Chris Stapleton, Shooter Jennings, Sturgill Simpson), auf dessen Label-Imprint Low Country Sound FERAL ROOTS erscheint, hat erneut produziert. Mit den beiden vorab ausgekoppelten Tracks ›Do Your Worst‹ und ›Back In The Woods‹ sowie ›Sugar On The Bone‹ kommt das Quartett gewohnt rockig aus der Hüfte. Ansonsten haben die Kalifornier um Sänger Jay Buchanan, Gitarrist Scott Holiday, Bassist Dave Beste und Drummer Mike Miley oftmals deutlich das Tempo aus den Songs genommen. Was aber keineswegs negativ ins Gewicht fällt. Im Gegenteil. Der vertrackte Rocker ›Look Away‹ (mit akustischem Intro) nimmt den Fuss vom Gas, der brillante Titeltrack ›Feral Roots‹ avanciert mit leichtem Led-Zeppelin-Touch in der Dramaturgie sogleich zum besten Opus. ›Too Bad‹ möchte man als Album-Song titulieren. ›Stood By Me‹ klingt überzeugend R&B-lastig, ›All Directions‹ ist eine Ballade mit schicken Streicher-Elementen (erinnert ein wenig an ›The Rain Song‹), ›End Of Forever‹ ist eine sagenhafte heiß/kalt-Dusche. Eine der besten Nummern steht ganz zum Schluss, fine-getuned mit souligem Gospel-Chor in ›Shooting Stars‹. Will man die Rival Sons mit den Shooting Stars von Greta Van Fleet vergleichen, gehen sie als die klaren Gewinner daraus hervor. Einfach weil sie mehr Eigenständigkeit besitzen und die besseren Songs schreiben.

8 von 10

Rival Sons
FERAL ROOTS
Atlantic/Warner

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