Reviews: Headspace – I Am Anonymous

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Reviews: Headspace – I Am Anonymous

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Prog Rock mit namhaften Musikern aber fehlendem Profil.

Die Namen verraten bereits, aus welcher Quelle Headspace ihren Sound speisen: Keyboarder Adam Wakeman ist Sohn von Rick Wakeman (Yes), Sänger Damian Wilson sang früher bei Threshold und Bassist Lee Pomeroy spielte schon mit Steve Hackett (Genesis). Dass aus die- ser Konstellation kein Punk entspringen konnte, ist logisch. Nein, diese Band widmet sich (fast) folgerichtig einem relativ hart gespielten Prog Rock, der natürlich an klassische Vorlagen wie Yes, Marillion, Camel und Threshold erinnert, gleichzeitig aber ebenso die stoische Metal- Monotonie von Psychotic Waltz besitzt und so manche technische Feinheit von Dream Theater auftauchen lässt. Allerdings hat I AM ANONYMOUS auch eine offenkundige Schwäche: Wirklich Neues entdeckt man hier nicht, und besonders eigenständig sind die acht Songs auch nicht unbedingt. Es bleibt also ein Lob für die technische Umsetzung, verbunden mit der Hoffnung, dass in Zukunft mehr Profil entsteht.

 

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