Reviews: Grand Magus – The Hunt

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Reviews: Grand Magus – The Hunt

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Sie bleiben auf Kurs – aber bleibt das auch spannend?

Es ist schon aller Ehren wert, wie sich die Schweden von einer obskuren Stoner-Rock-Band zur vielleicht größten aktuellen Heavy-Metal-Hoffnung gemausert haben. IRON WILL und vor allem der THE HUNT- Vorgänger HAMMER OF THE NORTH demonstrierten hohe Riffkultur und einen ausgesprochen souveränen Umgang mit allen Metal-Klischees schließlich ist der Grenzbereich zwischen Judas Priest und Manowar geradezu vermint mit Machogehabe, hoh- lem Bombast und tausendmal gehörten Textphrasen. Was Grand Magus immer ausge- zeichnet hat, ist ihre Beschränkung aufs Nötigste: drei Mann, denen man die Liebe zum Metal, die Ehrlichkeit und Authentizität in jeder Note anhört. Was aber die einleitend gestellte Frage nicht beantwortet. Was kann THE HUNT? Wer „nochmal das Gleiche“ will, wird dieses Teil lieben, aber ich finde, dass sie die Hymnen von HAMMER OF THE NORTH leider nicht toppen können und nicht mehr mutige Songs wie die grandiose Männerballade ›Son Of The Last Breath‹ aufgenommen haben. Als Headbang-Futter gibt’s zwei Daumen nach oben, das Thema künstlerische Weiterentwicklung ist vertagt.

 

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