Reviews: Glenn Fey – After Hours

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Reviews: Glenn Fey – After Hours

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Das hörten Mama und Papa.

Während Eagles-Kollege Joe Walsh sich mit seinem neuen Alleinritt ANALOG MAN wieder mal dem melodiösen Westcoast Rock widmet, blickt Glenn Frey zurück in die 1940er. Zwanzig Jahre nach seinem letzten Werk STRANGE WEATHER beschäftigt sich Frey nun mit den Liebesklassikern, die Vater und Mutter gehört haben. Er preist die Musikalität von amerikanischen Standards wie ›Sentimental Reasons‹, ›My Buddy‹ und ›The Look Of Love‹, die an Größen wie Tony Bennett, Nat King Cole und Dinah Washington erinnern. Nahezu alle Songs sind Liebeslieder, eine Ausnahme stellt der Straßen Klassiker ›Route 66‹ dar. Hinzu kommen noch ein paar neuere Nummern wie ›Caroline No‹ von den Beach Boys und Randy Newmans ›Same Girl‹. Als Freys Co-Produzenten fungierten Richard F.W. Davis und Michael Thompson, die übrigens beide Mitglieder der Liveband der Eagles waren. Der Chef-Adler, einer der kommerziell erfolgreichsten Rocker aller Zeiten, folgt damit einem Trend. Rod Stewart, Robbie Williams, Joe Jackson u.a. hatten sich bereits der Musik der Jazz- und Swing-Ära gewidmet. Das Fazit ist gespalten, die einen werden AFTER HOURS wegen seines Gefühls feiern, die anderen es als überzuckert und schmalzig abkanzeln.

 

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