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Wille & The Bandits – PATHS

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WIlle And The Bandits

Knackiges Intro.

Der Erfolg der Retro- und Neo-Hippie-Jungs aus dem englischen Cornwall ist ein schlagender Beweis dafür, dass man als talentierte Rockband heutzutage nicht mehr zwingend einen Plattenvertrag benötigt, um den Durchbruch zu schaffen. Mit ihrem bluesigen, teils folk-beeinflussten Sound kamen die 2010 gegründeten Wille And The Bandits jahrelang auch ohne Label bestens zurecht. Als echte Independent-Künstler, die ihre Musik nur über YouTube, via direkter Downloads und selbstgemachter CDs vertrieben, tourten sie in ganz Europa, räumten dazu bei diversen großen Festivals ab und traten sogar schon im „Rockpalast“ auf. Mit STEAL kam Anfang 2017 dann doch endlich ihr erstes, regulär veröffentlichtes Album auf den Markt, dem nun der zweite Streich folgt. Und der klingt noch einmal deutlich reifer und selbstbewusster. Speziell Front­mann und Slide-Gitarrist Wille Edwards präsentierte sich am Mikro so ausdruckstark wie nie. Das episch-melancholische ›Four Million Days‹, das gleichzeitig fröhliche, wie leicht nervöse ›Chakra‹ oder der deftige Breitwand-Rocker ›Find My Way‹ ergeben einen guten Überblick der vielschichtigen Soundpalette des Trios und sollten Appetit auf mehr machen.

7/10

Wille & The Bandits
PATHS
FARM HAND/ROUGH TRADE

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