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Those Damn Crowes – POINT OF NO RETURN

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Ansichtssache

Ist es ein gutes Zeichen, wenn einem die Musik einer Band, die man bislang nicht kannte, sofort bekannt vorkommt? Mal sehen: Those Damn Crows aus Wales erinnern auf ihrem zweiten Album an Bands wie Shinedown, Alter Bridge und 3 Doors Down. Freundlich formuliert: schön fetter, melodischer Rock mit Bratgitarren und leichter Alternative-Schlagseite sowie kraftvollem Gesang. Weniger freundlich formuliert: kaum eigenständiger Mainstream-Hardrock. Die Wahrheit liegt – wie bei so vielen Dingen – irgendwo in der Mitte. Die Waliser packen auf POINT OF NO RETURN 13 Nummern, die bis auf wenige Ausnahmen ein recht hohes kompositorisches Niveau halten. Die Profiproduktion von den Producer-Legenden Colin Richardson und Andy Sneap lässt die Songs in einem noch besseren Licht erscheinen. Auf der anderen Seite wirkt das Ganze dadurch glatter und berechenbarer – inklusive der obligatorischen Ballade („Never Win“) mit Klavier- und Streicher-Unterstützung.

In England, wo es das Album schon eine Weile zu kaufen gibt, erreichte es Platz 14 der Charts und erhielt viel positives Feedback. Es kommt halt auf den Standpunkt an: Wer oben genannte Bands mag, wird es vermutlich lieben. Wer nach Originalität sucht, macht sich schnell aus dem Staub und blickt schon vor dem POINT OF NO RETURN nicht mehr zurück.

5 von 10 Punkten

Those Damn Crowes, POINT OF NO RETURN, EARACHE/EDEL

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