Review: The White Buffalo – ON THE WIDOW’S WALK

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Review: The White Buffalo – ON THE WIDOW’S WALK

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Das ultimative Ziel

Jake Smith (aka The White Buffalo) macht im Prinzip auch auf seinem nunmehr siebten Album, ON THE WIDOW’S WALK, das, was er immer macht. Der Sänger, Songschreiber, Gitarrist und Geschichtenerzähler mit dem gefühlvollen Bariton lässt sich weder durch Modeerscheinungen einschränken noch auf nur ein Genre festlegen. Seine Musik ist seit jeher schwer zu definieren – ja, sie ist ehrlich und spirituell und schöpft Elemente aus Rock, Soul, Folk, Blues und Americana, sie hat einen dunklen Puls und ein First-Take-Gefühl. ON THE WIDOW’S WALK ist eine elfteilige, lose verbundene Sammlung dunkler Nervenkitzel. Produziert von Shooter Jennings, der auch Klavier und Keyboards spielt. Und der ist in die Fußstapfen seines Vaters , der Country-Legende Waylon Jennings, getreten, glaubt daher nicht an die Einhaltung von Regeln und arbeitet, von Marilyn Manson bis Tanya Tucker, mit einer Vielzahl von Künstlern zusammen. Und das macht ihn zu einem kongenialen Partner von Jake Smith.

Das ungewohnt fröhliche ›Problem Solution‹ eröffnet die Reise, der schnelle Rocker ›Faster Than Fire‹ ist auf andere Weise überraschend. Den kraftvollsten Eindruck hinterlassen bei The White Buffalo die ruhigen Töne wie ›Sycamore‹, ›Cursive‹, das sehr atmosphärische ›River Of Love And Loss‹ und die vielleicht schönste Nummer, der Rausschmeißer ›I Don’t Know A Thing About Love‹ mit Gänsehaut-Garantie. Es gibt aber leider auch Beliebiges wie das quasi Titelstück ›Widow’s Walk‹, das countryeske ›Come On Shorty‹ oder ›The Rapture‹.

7 von 10 Punkten

The White Buffalo, ON THE WIDOW’S WALK, SNAKEFARM/UNIVERSAL

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