Review: The Black Keys – LET’S ROCK 

-

Review: The Black Keys – LET’S ROCK 

- Advertisment -

Black Keys Let's Rock

Comeback nach Maß

Fünf Jahre Pause zwischen dem letzten Studio-Output TURN BLUE und dem vorliegenden, nunmehr neunten Opus LET’S ROCK sind eine lange Zeit. Kräfte sammeln, den Kopf frei kriegen und sich mit anderen Dingen auseinandersetzen waren nach dem sehr schwachbrüstigen TURN BLUE auch bitter nötig. Dan Auerbach veröffentlichte sein zweites Soloalbum WAITING ON A SONG, gründete das Plattenlabel Easy Eye Sound und produzierte diverse Künstler (u.a. Lana Del Rey). Patrick Carney tat ihm Letzteres gleich und begab sich unter anderem mit Tobias Jesso Jr. und Michelle Branch ins Studio. Aber nur zusammen sind sie die Black Keys. LET’S ROCK ist eine Hommage an die angeblich tote elektrische Gitarre, befreit von überschüssigem Beiwerk mit einem simplen Ansatz: die wahre Magie der Black Keys wiederauferstehen zu lassen, die die Band innehatte, als Auerbach (Gitarre/Gesang) und Carney (Schlagzeug) das Duo 2001 in Akron, Ohio gründeten. Die Songs wurden live im Studio direkt auf Tape gebannt, Auerbach hat diesmal selbst produziert und Dangermouse Gott sei Dank nicht ins Studio gelassen. Heraus springen dabei zwölf kurze Tracks, die wesentlich fokussierter als zuletzt ausgefallen sind. Höhepunkte sind die eher melodischen ›Breaking Down‹ und ›Walk Across The Water‹ sowie das wunderschön leichte ›Every Little Thing‹. Der Albumtitel LET’S ROCK und auch das Cover sind angelehnt an die letzten Worte („Let’s do it“) des verurteilten mehrfachen Mörders Gary Gilmore, der im Januar 1977 als erster US-Bürger nach der Wiedereinführung der Todesstrafe hingerichtet wurde. Nike nahm sich seiner Worte für den bekannten „Just Do It“-Slogan an.

7/10

The Black Keys
LET’S ROCK
EASY EYE SOUND/NONESUCH/WARNER

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Video der Woche: Weird Al Yancovic mit ›Bed Rock Anthem‹

Den Ausklang dieses sonnigen Sonntags begehen wir mit einem echten Comedy-Klassiker. Zum heutigen Geburtstag von Red-Hot-Chili-Peppers-Drummer Chad...

Ace Frehley im Interview: Absolut acefiziert!

Wenn es der Plattenvertrag verlangt, dann nimmt Ace Frehley eben widerstandslos ein weiteres Cover-Album auf. Und wie...

In Memoriam: Fats Domino (1928–2017)

Das Schwergewicht aus New Orleans spielte Rock’n’Roll, als der offiziell noch gar nicht erfunden war: ein Urgestein...

AC/DC: Neues Video kommt am Montag

Nachdem AC/DC erst kürzlich ihre neue Single ›Shot In The Dark‹ vom kommenden Album POWER UP veröffentlicht...
- Werbung -

Review: Kadavar – THE ISOLATION TAPES

Die kauzige Seite von Kadavar Wer kann es ihnen verdenken. Keine Konzerte, keine Festivals,...

Review: Bruce Springsteen – LETTER TO YOU

Ein Album über die transzendierende Macht des Rock’n’Roll mit nostalgischen Stücken, politischen Anspielungen und drei Songs von...

Pflichtlektüre

Video der Woche: „Rock The Vote“ mit Aerosmith, Megadeth …!

Aufstehen, wählen gehen! So motivierten Rockstars in den 90ern...

Justin Townes Earle: Wölfe, Hirten und Hurensöhne

Der Americana-Sänger nimmt auf THE SAINT OF LOST CAUSES...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallenÄHNLICH
Für dich empfohlen

Classic Rock auf deinem Startbildschirm installieren

Installieren
×