Review: Texas Hippie Coalition – HIGH IN THE SADDLE

Eine Zeitreise durch die späten 90er und frühen 00er Jahre.

Mit etwas Verspätung erscheint nun endlich der sechste Studio­streich der Texas Hippie Coalition. HIGH IN THE SADDLE sollte ur­­sprünglich im letzten Jahr in den Läden landen. Während des Kreativprozesses trennten sich allerdings die Wege von Frontmann Big Dad Ritch und seiner Band. Ritch suchte sich daraufhin neue (und überaus gute) Sidekicks und begab sich ins Studio. Der Hickhack rund um die Veröffentlichung hat dem Material offensichtlich nur noch mehr südstaatliche „Balls“ beschert, denn HIGH IN THE SADDLE knallt von der ersten bis zur letzten Sekunde. Während der gesamten Spielzeit trifft man auf allerlei Querverweise an eine leider viel zu oft von selbsternannten Exper­ten vernachlässigten Epoche des Rock’n’Roll und Metal. Im ausklingenden alten und zu Beginn des neuen Jahrtausends gab es nämlich eine ganze Reihe an verdammt coolen Strömungen, und genau diese werfen Big Dad und seine neuen Pitmaster auf den BBQ-Smoker. Hier gibt es ein fettes Stück Pantera, dort eine Scheibe Black Label Society oder Corrosion Of Conformity und eine schmackhafte finale Glasur mit Static-X, Methods Of Mayhem und Drowning-Pool-Versatzstücken.

7 von 10 Punkten

Texas Hippie Coalition
HIGH IN THE SADDLE
E ONE/SPV

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