Review: Vibravoid – INTERGALACTIC ACID FREAK OUT ORGASMS

Neo-Psychedelic mit viel Format

Schaut man mal näher in die Dis­cografie dieser Neo-Beatniks, so ist es kaum zu glauben, dass diese drei Freaks seit dem Jahr 2000 mit EPs, Live-Aufnahmen und offiziellen Stu­dio-Alben fast 40 (!) reguläre Veröffentlichungen herausgebracht haben. Auch bei diesem Live-Inferno flirrt, wabert und wackelt alles. Sänger und Gitarrist Christian Koch sowie Drummer Frank Matenaar und Multi-Instrumentalist Dario Treese sind eigentlich mehrere verschiedene Bands. Sie sind die Pink-Floyd-Cover-Band, die mit ihrer Version von ›Astronomy Domine‹ gefährlich nah an Roger Waters & Co. kommen. Mit Stücken wie ›Playing With Beuys‹ zelebrieren sie ihre Krautrock-Ver­bundenheit zu Amon Düül II – und mit einem Track wie ›Colour Your Mind‹ begibt sich diese Düsseldorf-Dortmund-Connection ganz in den Sixties-Kosmos von Bands wie The Fuzztones oder den Miracle Wor­kers. Hier ist das alles bestens miteinander verdrahtet.

8 von 10 Punkten

Vibravoid
INTERGALACTIC ACID FREAK OUT ORGASMS
STONED KARMA/CARGO

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