Review: Testament – TITANS OF CREATION

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Review: Testament – TITANS OF CREATION

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Das beste Line-up der Bandhistorie

Auf Testament ist Verlass. Ein wirklich schwaches Album haben die Mannen aus der Bay Area noch nie veröffentlicht (Fans, die nun LOW oder DEMONIC schreien, mögen schweigen). Doch zuletzt haben die Thrash-Metal-Urgesteine noch mal richtig aufgedreht und mit DARK ROOTS OF THE EARTH (2012) sowie BROTHERHOOD OF THE SNAKE (2016) bärenstarke Platten kredenzt. Wieder vier Jahre später machen sie mit TITANS OF CREATION genau dort weiter und veröffentlichen ein Album, das den klassischen Bandsound der 80er mit modernem Metal vereint.

Zwar sind die Songs etwas weniger eingängig als früher, dafür ist das musikalische Niveau höher, denn seit 2014 spielen hier die wohl besten Musiker der Bandgeschichte zusammen. Drummer Gene Hoglan (Death, Strapping Young Lad) und Bassist Steve DiGiorgio (Sadus, Death, Iced Earth) sind einfach eine exzellente Ergänzung zum Kern der Band, bestehend aus Sänger Chuck Billy und den Gitarristen Eric Peterson und Alex Skolnick, und sorgen für eine progressivere, anspruchsvollere Ausrichtung. Das Ergebnis ist ein wahres Feuerwerk aus mächtigen Riffs, Double-Bass-Attacken und virtuosen (leider etwas zu leise gemischten) Bassläufen, das angenehm bissig ist, aber stets genug Platz für große Melodien lässt.

8 von 10 Punkten

Tesla, TITANS OF CREATION, NUCLEAR BLAST/WARNER

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