Review: Sting – DUETS

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Review: Sting – DUETS

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Zu zweit ist man weniger allein

Gefühle können täuschen. Denn gefühlt ist das vorliegende Album DUETS nicht das erste dieser Art von Sting. Doch, ist es aber. Es gibt nur eine ganze Reihe weiterer Alben mit diesem Titel: von Barbra Streisand, Kenny Rogers, Elton John, Emmylou Harris, Linda Ronstadt, Eros Rammazzotti, Frank Sinatra und Tony Bennett – und nun eben auch von Sting. Der 17-fache Grammy-Gewinner präsentiert 17 Kollaborationen mit anderen Weltstars, die er im Laufe seiner Karriere aufgenommen hat. Richtig interessant wird es mit einer extra zum Album gestalteten neuen Webseite (duets.sting.com/de/): Entlang einer Zeitleiste erlebt man eine musikalische Reise durch drei Jahrzehnte. Beginnend 1992 mit ›It’s Probably Me‹ (vom „Lethal Weapon 3“-Soundtrack) zusammen mit Eric Clapton, endend 2020 mit ›September‹, ein Song mit Zucchero über die schwierigen Zeiten in der Pandemie. Nachzulesen sind die Entstehungsgeschichten zu den Duetten sowie (Fan-)Anekdoten, dazu gibt es neue Exklusiv-Interviews mit Sting, in denen er zurückblickt und über die Zusammenarbeit mit u. a. Mary J. Blige (›Whenever I Say Your Name‹, 2003), Annie Lennox (›We’ll Be Together‹, 2004), Herbie Hancock (›My Funny Valentine‹, 2005) sowie mit den französischen Superstars Charles Aznavour (›L‘ amour C‘est Comme Un Jour‹, 2008) sowie Mylène Farmer (›Stolen Car‹, 2015) erzählt. CD wie Webseite: eine runde Sache!

8 von 10 Punkten

Sting, DUETS, UNIVERSAL

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