Review: Royal Blood – TYPHOONS

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Review: Royal Blood – TYPHOONS

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Eine erfreuliche Weiterentwicklung

2014 debütierten die Briten Mike Kerr und Ben Thatcher mit ihrem selbstbetitelten Longplayer und bewiesen, dass es sehr wohl möglich ist, fetten Rock ohne Gitarre zu spielen. Der damals zelebrierte, scheppernde und tosende Garagen-Sound wurde auf dem Nachfolger HOW DID WE GET SO DARK? (2017) bereits ein ganzes Stück mehr in Richtung infektiösen Erwachsenen-Pops gesteuert. Eine Entwicklung, die mit Album Nummer drei nun konsequent fortgesetzt wird und zu größtenteils sehr erfreulichen Ergebnissen führte. Angesichts dessen ist es ein wenig verwunderlich, dass ausgerechnet das zwar völlig adäquate, aber vergleichsweise nicht gerade umwerfende ›Typhoons‹ zum Titeltrack avancierte, gibt es hier doch diverse deutlich mitreißendere Nummern zu hören.

Das düster-grollende (Bass-)Riff-Wunder ›Who Needs Friends?‹ etwa. Oder das sich gutgelaunt, fast schon funky präsentierende ›Trouble’s Coming‹ und das rotzig-kantige, dazu mit einem Soul-Touch versehene, von QOTSA-Mastermind Josh Homme produzierte ›Boilermaker‹.

7 von 10 Punkten

Royal Blood, TYPHOONS, WARNER/WARNER

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