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    Review: Ronnie Wood With His Wild Five – MAD LAD: TRIBUTE TO CHUCK BERRY

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    Review: Ronnie Wood With His Wild Five – MAD LAD: TRIBUTE TO CHUCK BERRY

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    Ronnie Wood Chuck Berry Tribute

    Ein Fan bezeugt seinen Respekt – und findet den richtigen Ton

    Tribute-Alben können eine verdammt fade Angelegenheit sein, und das gleich aus mehreren Gründen. Etwa, wenn den Helden von einst in einem modernen Studio-Hochglanz-Sound gehuldigt wird, der die Essenz, also den mitunter rumpelnden Charme der Originale, komplett ignoriert. Oder wenn sich der ausführende Künstler aus lauter Eitelkeit offenbar wichtiger nimmt als das Werk, dem es Tribut zu zollen gilt. Was das mit Ronnie Wood und seinen wilden Fünf zu tun hat? Erfreulicherweise gar nichts. Aufgenommen im kleinen „Tivoli Theatre“ in Wimborne, Südengland, atmen die elf Songs genau jene Club-Atmosphäre, die Berrys Rock’n’Roll- und R’n’B-Standards am besten zu Gesicht steht. Dass Wood kein begnadeter Sänger ist, kann man verschmerzen, da er einerseits von Imelda May stimmgewaltige Unterstützung erfährt, ein allzu verkrampftes Ringen um Perfektionismus andererseits den Spaß an der Freud’ hätte eliminieren können. Würde da draußen jemand ernsthaft „Toto plays Berry“ hören wollen? Gott bewahre! Stimmlich mag also Luft nach oben sein, aber an der Gitarre zeigt Wood, dass er Berrys Trademarks nicht nur theoretisch verstanden hat, sondern tatsächlich mit Leben füllen kann, während im Hintergrund Pianist Ben Waters lustvoll klimpert. Es ist die Essenz des Berry-Sounds, nicht mehr und nicht weniger. Mit Klassikern wie ›Little Queenie‹, ›Back In The USA‹, ›Rock’n’Roll Music‹ und natürlich ›Johnny B. Goode‹. Laut Wood werden noch zwei Hommagen an weitere Vorbilder folgen.

    7/10

    Ronnie Wood With His Wild Five
    MAD LAD: TRIBUTE TO CHUCK BERRY
    BMG/WARNER

    1 Kommentar

    1. Es sind wirklich sehr schöne Aufnahmen, auch wenn es noch manchen Berry-Titel gibt, den man auch gerne auf dieser Scheibe gehört hätte. Aber bei YouTube finden sich ja weitere Titel. Ansonsten kommt es hier auf das Vermögen des Gitarristen an und weniger auf seine stimmlichen Fähigkeiten; auch Keith Richards ist bekanntlich nicht gerade ein begnadeter Sänger … Sehr empfehlenswert!

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