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Robert Pehrsson‘s Humbucker – LONG WAY TO THE LIGHT

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robert pehrsson long wayDer Song hat Vorrang.

„Der Song an sich kommt für mich immer zuerst“, sagt Robert Pehrs­son, und wenn man sich LONG WAY TO THE LIGHT anhört, erweist sich das auch nicht als jene Art leere Flos­­kel, die Musiker gerne mal gebrauchen. Neun­mal bringt der Schwede Riff, Refrain, Chor und Melodie dermaßen auf den Punkt, dass das ganze Album sofort hängenbleibt. Die griffigen Classic-Rock-Harmonien zwischen Thin Lizzy und den späten Hellacopters aus der BY THE GRACE OF GOD-Phase zünden sofort. Gerade ein potenzieller Hit wie ›Break Away From This Broken Heart‹ erinnert deutlich an den Gassenhauer ›Carry Me Home‹ der Hellacopters. Das ist aber kein Fehler und eigentlich auch kein Wunder, denn schließlich hat Nicke Andersson als Mitwirkender und Mixer hier seine begnadeten Hände im Spiel. Apropos Hände – Pehrsson hat ein untrügliches Gespür für den richtigen Akkord an der richtigen Stelle. Auf LONG WAY TO THE LIGHT sitzt einfach alles und die durchaus vorhandenen Soli ergänzen die Songs, überladen sie dabei aber nie. Auch Gesang und Texte passen meist perfekt zum Gesamtkonstrukt. Wenn man dieser Scheibe mangelnde Eingängigkeit und Exakt­heit definitiv nicht vorwerfen kann, muss Kritik an der mit unter einer halben Stunde doch recht mageren Spielzeit erlaubt sein. Es ist nur schwer vorstellbar, dass Pehrsson nicht noch ein paar Stücke mehr eingefallen sind.

8/10

Robert Pehrsson‘s Humbucker
LONG WAY TO THE LIGHT
HIGH ROLLER RECORDS/SOULFOOD

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