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    Review: Robbie Robertson – TESTIMONY

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    Review: Robbie Robertson – TESTIMONY

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    robbie robertsonKlassiker von The Band, Dylan-Stücke und Solonummern des Gitarristen in Studio- und Live-Fassungen.

    Nur wenige können auf eine so weit gefächerte musikalische Karriere zurückblicken wie Robbie Robertson. Der Kana­dier war Teil der Hawks, unterstützte da­­bei Bob Dylan auf dessen erster elektrischer Tournee 1966, war Songschreiber, Gitarrist und Co-Sänger bei The Band, sorgte für die musikalische Untermalung zahlreicher Filme von Martin Scorsese und veröffentlichte seit den 80ern mehrere Soloalben. In seiner Ende November auf Englisch erschienenen Autobiografie „Testimony“ erzählt Robertson den ersten Teil seiner Lebensgeschichte, bis 1976, dem Jahr, in dem er sich mit dem „Last Waltz“-Konzert so grandios von The Band verabschiedet hat (das zugehörige Live-Album ist gerade wiederveröffentlicht worden). Begleitend zum Buch kommt diese gleichnamige Karriererückschau, die Lieder von den 60ern bis zu Robertsons jüngster Platte von 2011 enthält. Ein Großteil der Stücke stammt von The Band – und die zeigen mal wieder, dass der heute 73-Jährige eben nicht nur ein wegweisender Gitarrist, sondern auch ein meisterlicher Songwriter ist. Allein ›The Weight‹ und ›The Night They Drove Old Dixie Down‹ sind da Beweis genug, beide in den LIVE AT THE ACADEMY OF MUSIC-Versionen vertreten. An der Seite Dylans ist Robertson auf ›Rainy Day Women #12 And 35‹ und ›Obviously Five Believers‹ (mit berüchtigt quecksilbrigem Gitarrensound) zu hören. Die Solokarriere ist etwa mit ›Somewhere Down The Cracy River‹ (1987) oder ›When The Night Was Young‹ (2011) vertreten. Den stampfenden, leicht überkandidelten Titeltrack mit U2 und Nile Rodgers gibt‘s in einer neu abgemischten 2016er-Version.

    8/10

    Robbie Robertson
    TESTIMONY
    Universal

    The Band live mit ›The Night They Drove Old Dixie Down‹ und Robbie Robertson an der Gitarre:

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