Review: Rick Parfitt – OVER AND OUT

Rick Parfitt Over And Out

Musikalisches Vermächtnis.

Manchmal spielt das Leben bittere Streiche: Rick Parfitt schreibt einen Song namens ›Over And Out‹ (übersetzt so viel wie: aus und vorbei oder Ende der Durch­sage) und stirbt wenig später an Heiligabend 2016 im Alter von nur 68 Jahren. Als die schreckliche Nachricht zu Weihnachten die Runde machte, wusste fast niemand, dass Rick, der sich nach einer Schulter-OP eine tödliche Infektion eingefangen hatte, zuvor im stillen Kämmerlein mit neuen Songs zugange gewesen war. Zehn davon erscheinen nun unter dem Titel OVER AND OUT, an denen die Status-Quo-Legende bis kurz vor ihrem Tod gemeinsam mit Produzent Jo Webb werkelte. ›Over And Out‹, eine ergreifende Ballade über das Ableben, die durch die realen Ereignisse für einen Klos im Hals sorgt, wurde sogar bei Ricks Beerdigung gespielt. Generell zeigt der Brite auf dieser Platte noch einmal sein komplettes Spektrum: einerseits seine sensible, ruhige Seite (Titel­track, ›When I Was Fallin’ in Love‹, ›Without You‹) andererseits seine rockigen Anwand­lungen (›Twinkletoes‹, ›Lonesome Road‹, ›Long Distance Love‹). Eines haben alle zehn Songs dieses Solowerks dennoch gemeinsam: ihre schönen Melodien. Pflichtstoff – nicht nur für Fans.

8/10

Rick Parfitt
OVER AND OUT
EARMUSIC/EDEL

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