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Plastic Surgery Disaster – DESIRE

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Plastic Surgery Disaster Desire

Heavy Huberbua!

Nach Wrestler Chris Jericho und dem ehemaligen Motorrad-rennfahrer James Toseland ist die Rockwelt mit Thomas Huber und seiner Band Plastic Surgery Disaster um einen weiteren rockenden Sportler bzw. sportlichen Rocker reicher. Und wie bei seinen Kollegen hört man auch hier, dass dem Extremkletterer der Sound offensichtlich am Herzen liegt. Krachender und knackiger Stoner-Rock, der nur so fumpt und fuzzt. Zu wuchtigen und wilden Riffs singt, schreit und spricht sich Huber die Seele aus dem Leib. Die Songs haben Kraft und Ausstrahlung und gerade das mächtige Geriffe erinnert immer mal wieder an Soundgarden. Gitar­rentechnisch geht es in Titeln wie ›One Name‹ und ›Mountain High‹ gehörig zur Sache. Das bereits zweite Album der Berchtesgadener kommt ungeschliffen, steinig und ziemlich heavy daher. Mal mit mehr, mal mit weniger Gas, aber niemals zäh oder gar langweilig. Das hat durchaus Anspruch und annähernd Clutch- oder Kyuss-Qualitäten, was der ältere der aus Funk und Fernsehen bekannten Huaberbuam und seine bärtige Truppe da vom Stapel lassen: gelegentlich psychedelisch, oft noisy und mit thrashigem Garagenflair.

7/10

Plastic Surgery Disaster
DESIRE
DEAF SHEPHERD RECORDINGS/INDIGO

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