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Neil Young & Crazy Horse – WAY DOWN IN THE RUST BUCKET

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Epische Clubshow von 1990 –grandios, was sonst!?

Das Studioalbum RAGGED GLORY war draußen, die Tour dazu stand kurz bevor, als Neil Young und Crazy Horse im November 1990 diese Club-­Show in Santa Cruz spielten. Es ging auch darum, die neuen Songs einzustudieren. ›F*!#in’ Up‹, ›Farmer John‹, ›Mansion On The Hill‹: Heute sind das Klassiker, damals waren sie es noch nicht. ›Country Home‹ und ›Over And Over‹ gehören dagegen später nicht zum Standard-­Repertoire bei Young­-Konzerten, hier sind sie mit drauf.

WAY DOWN IN THE RUST BUCKETist also weniger eine Quasi­-Best­-Of als der 1991 aufgenommene Live­Klassiker WELD, es hat auch weniger rohe Power. Die Songs schieben sich voran, liebevoll und unbarmherzig zugleich. Wie für Young typisch, scheinen sie immer im Entstehen begriffen zu sein, direkt im Moment der Aufführung. Die walzenden Gitarren, der Groove, die freie Sologitarre von Young. Es ist das Gegenteil von mit geometrischer Präzision ausgearbeiteten Popsingles. Am Ende der annä­hernd drei Stunden dann 13 Minuten ›Like AHurricane‹, 13 Minuten ›Love And Only Love‹und gut elf Minuten ›Cortez The Killer‹. Mehr muss man nicht sagen, oder? Schade ist einzig, dass ›Cowgirl In The Sand‹ auf CD und Vinyl fehlt, das wurde für die DVD der Deluxe­-Ausgabe reserviert.

10 von 10 Punkten

Neil Young & Crazy Horse/WAY DOWN IN THE RUST BUCKET/REPRISE/WARNER

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