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Mother!

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Die Idee mag brillant gewesen sein: Mit Jennifer Lawrence als Hauptdarstellerin mit Kassenmagnetqualitäten im Gepäck überzeugte Regisseur Darren Aronofsky seine Geldgeber davon, sein eigentlich extrem unkommerzielles Projekt zu finanzieren. Das wurde im Vorfeld mal als Horrordrama, mal als Psychothriller angepriesen, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen in seiner enigmatischen Wirrheit jedoch als ermüdende Geduldsprobe. Titelgebende Mutter ist Lawrence, die gemeinsam mit ihrem Gatten (Javier Bardem) in einem abgelegenen Haus lebt. Die sowieso brüchige Zweisamkeit wird dann durch zwei Besucher gestört, die das Heim der beiden in enervie­render Selbstverständlichkeit in Beschlag nehmen und alsbald neue Gäste anziehen. Als Allegorie mit ökologischen, religiösen und kulturellen Motiven soll „Mother!“ verstanden werden. Eine Lesart, die sich dank schwerfälliger Symbolik und simplizistischer Ideen nur schwer übersehen lässt, während „Mother!“ sich mit steigernder Hysterie und verschwurbelter Mystik als höchst anstrengendes Kunst-Experiment mit der Attitüde eines Studentenfilms erweist.

3/10

Mother!
Paramount

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