Review: Mark Kelly’s Marathon – MARATHON

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Review: Mark Kelly’s Marathon – MARATHON

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Marillion-Keyboarder mit neuem Projekt auf bewährten Pfaden

Wie auch bei seiner Hauptband Marillion besteht die künstlerische Welt von Keyboarder Mark Kelly aus einem Zusammenwirken progressiver Rockmusik und feiner Popkultur, mit Licks und Rhythmen, Grooves und Riffs, die sich fürs Radio eignen. Mit seinem neuen Projekt Marathon hat Kelly nun ein Vehikel geschaffen, das ihn vom klagenden Timbre seines Marillion-Frontmannes Steve Hogarth befreit und daher offener und weniger Grambelastet klingt.

In Oliver M. Smith hat er zudem einen Sänger gefunden, dessen Stimme ein wenig an den jungen Peter Gabriel erinnert und daher geradezu fantastische Hoffnungen nährt. Denn Smith gelingt das, was nur wirklich großen Sängern vorbehalten bleibt: Er dominiert mit seiner Stimme jedes Stück, so unscheinbar es auch sein mag. Übrigens: Als Gastmusiker ist auf MARATHON unter anderem Kellys Bandkollege Steve Rothery (Gitarre) zu hören. Man könnte sich also sogar eine Wiederholung großer Marillion-Tage à la MISPLACED CHILDHOOD (1985) oder CLUTCHING AT STRAWS (1987) vorstellen.

8 von 10 Punkten

Mark Kelly’s Marathon, MARATHON, EAR/EDEL

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