Review: Manchester Orchestra – THE MILLION MASKS OF GOD

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Review: Manchester Orchestra – THE MILLION MASKS OF GOD

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Mit jedem Album besser

Vor dem Lockdown präsentierten sie ihr zweites Album MEAN EVERYTHING TO NOTHING aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums live auf der Bühne. Laut und ungestüm war es, nahe am amerikanischen Post-Hardcore. Jetzt ist mehr Schmerz im Spiel. Haupthintergrund ist der Tod des Vaters von Gitarrist Robert McDowell. Zur Aufarbeitung kommt es in ›Angel Of Death‹ mit energischem Beat, Post-Punk-Atmo und trotzerfülltem Aufbäumen im Refrain. Epische Wucht macht sowohl ›Keel Timing‹ als auch ›Bed Head‹ zum Ereignis.

Ausgleichend wirkt die Vorliebe für den sensiblen Tonfall eines Paul Simon, besonders in ›Telepath‹. Der finale Aufschrei in ›The Internet‹ erinnert an Michael Stipe. Produzentin Catherine Marks leitet in jeder Phase mit sicherer Hand und Feingefühl. Diese Band wird mit jedem Album besser.

8 von 10 Punkten

Manchester Orchestra, THE MILLION MASKS OF GOD, LOMA VISTA/SPINEFARM/UNIVERSAL

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