Review: Love and Death – PERFECTLY PRESERVED

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Review: Love and Death – PERFECTLY PRESERVED

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Unverhofft kommt oft

Nach Bryan „Head“ Welchs Rückkehr zu koRn 2013 wurde es um Love And Death ruhig. Obwohl Bryan immer wieder betonte, dass die Band weiterhin aktiv sei, gab es seit 2016 und der Single ›Lo Lamento‹ kein wirkliches Lebenszeichen. Im Oktober 2020 kam zur Freude aller Fans der Siebensaiter-Legende wieder Bewegung in die 2009 in Sacramento, Kalifornien, gegründete Combo. Mit einem frischen Plattenvertrag plus Veröffentlichungsdatum stieg die Spannung, wie Love And Death acht Jahre nach ihrem Debüt wohl klingen mögen. Kurzum, PERFECTLY PRESERVED ist ein durch die Bank gelungenes Killeralbum, das Heads koRn’sche Songwriting-Trademarks mit allerlei frischen Zutaten mischt. Dabei sind die Tracks massiv eingängig.

Welch gelingt auf PERFECTLY PRESERVED der Spagat, hart, vertrackt, gefühlvoll, groß und intensiv über eine komplette Albumdistanz zu klingen. Neben den obligatorisch extrem groovigen und einzigartigen Gitarrenspuren liefert Bryan am Mikrofon die wahrscheinlich beste und vielseitigste Vorstellung seiner kompletten Karriere ab. Apropos Mikro: Das Cover von ›Let Me Love You‹ mit Ex-Flyleafs Lacey Sturm im Duett ist ein prädestinierter Rock-Radio-Knaller!

8 von 10 Punkten

Love and Death, PERFECTLY PRESERVED, EARACHE RECORDS/EDEL

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