Review: Liam Gallagher – WHY ME? WHY NOT.

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Review: Liam Gallagher – WHY ME? WHY NOT.

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Liam Gallagher Why Me Why Not

Clever, smart, unorthodox

Die Aufgabestellung beim ersten Liam-Gallagher-Soloalbum AS YOU WERE (2017) war klar: Den Karren nach dem Misserfolg von Beady Eye wieder in die Spur bringen, Oasis-Fans glücklich machen. Dafür wurden einige Pop-Profis wie Hitgarant Greg Kurstin (Adele, Foo Fighters) eingekauft. Es hat funktioniert, der Sinkflug ist beendet, Liam füllt zumindest auf der Insel wieder Stadien. Zwei Jahre danach gilt es, darauf aufzubauen. Eine gute Wahl wurde im Voraus getroffen: Andrew Wyatt, der an den besten Songs des Debüts mitschrieb, wurde die neue Hauptrolle als Chef-Liam-Flüsterer übertragen. Jeder, der Wyatt als Sänger des Elektropop-Trios Miike Snow kennt, weiß um seine Gabe, clever-unorthodoxe Ohrwürmer zu schreiben. So zieht er als Gallaghers Copilot dann auch nicht nur 08/15-Oasis-Tracks vom Reißbrett, sondern klinkt smarte Überraschungen ein: Das verspielte Streicherarrangement auf ›Once‹, das gefühlte ELO-Tribut ›Alright Now‹. Schade nur: Ausgerechnet das alle Klischees abhakende ›Shockwave‹ wurde dem Album als Single vorausgeschickt. Eine Nummer, so mies, dass sie selbst bei Fans die Vorfreude killte. Diesen Song bitte skippen! Dann ist WHY ME? WHY NOT. voll in Ordnung.

7/10

Liam Gallagher
WHY ME? WHY NOT.
WARNER

Liam Gallagher live 2020:

05.02. Hamburg, Sporthalle Hamburg
10.02. Köln, Palladium
11.02. Berlin, Tempodrom
13.02. München, Tonhalle

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