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    Review: Krokus – BIG ROCKS

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    Review: Krokus – BIG ROCKS

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    Ein Spaß für alle. So sollen Cover-Alben sein.

    Klassischer AC/DC-Sound mit einem Spritzer Blues- und einer etwas größeren Portion Glam-Rock. Die Herr­schaften um Sänger Marc Storace und Bassist/Mastermind Chris von Rohr sind seit Ende der 70er dabei und diesem Stil treu geblieben. Von kleinen, dann auch eher misslungenen Aus­reißern einmal abgesehen. So avancierten sie zum bis heute global erfolgreichsten Rock-Act aus der Schweiz. Dass man mit dieser Art von klanglichem Set-Up auch als Coverband eine gute Figur machen kann, hatten die Musiker schon zu Beginn ihrer Karriere begriffen, bevor sie eigene Stücke schrieben. Da ist es eigentlich verwunderlich, dass sie so lange brauchten, ein Album mit einem guten Dutzend eigener Interpretationen der liebsten Genre-Evergreens zu veröffentlichen. Die (aller)meisten davon – etwa Queens ›Tie Your Mother Down‹, ›Summertime Blues‹, im Original von Eddie Cochran, ›My Generation‹ (The Who), The Troggs‘ ›Wild Thing‹ oder Led Zeps ›Whole Lotta Love‹ – kommen, dem was Krokus sonst so fabrizieren, schon von Haus aus weit entgegen. Aufgrund einer solchen Songauswahl bleiben echte Überraschungsmomente auf BIG ROCKS natürlich aus. Was aber gar nicht schlimm ist. Denn der Spaß, den die Protagonisten an ihrer Arbeit hatten, überträgt sich umgehend auf den Konsumenten. Das gilt übrigens ebenso für den Bonus-Track in Form einer Neuauflage ihres eigenen Klassikers ›Back-Seat Rock’n’Roll‹ vom 1980er-Durchbruchs-Werk METAL RENDEZ-VOUS.

    7/10

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