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Kilbey Kennedy – GLOW AND FADE

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Kilbey Kennedy Glow And Fade

Wohlklang im Weltraum: ein Meisterwerk.

Steve Kilbey, Sänger und Songwriter der australischen Psychedelic-Großmeister The Church, ist in der Form seines Lebens. Die Platten seiner Hauptband werden seit einigen Jahren immer besser, immer perfekter kombiniert Kilbey seine melodieselige Ruhe mit der Verspultheit der Arrangements. Weil der Australier mit Langeweile nicht viel anfangen kann, bringt er nun auch sein Duoprojekt mit dem Elektronik-Musiker Martin Kennedy voran – und auch hier gelingt ihm mit dem neuen Album Großartiges: Die Werke unter dem Namen Kilbey Kennedy waren schon immer bezaubernd, GLOW AND FADE legt noch einen drauf: Es wird sich in diesem Jahr kaum ein ähnlich formvollendetes Space-Psychedelic-Werk finden lassen. Die Reise beginnt mit dem Titeltrack, man denkt sofort an Pink Floyd, die Atmosphäre lullt ein, Grundzustand: Comfortably Numb. ›The Game Never Changes‹ läuft dann 16 Minuten, mittendrin bricht die Stimmung, Martin Kenney löst den Wohlklang für ein elektronisches Zwischenspiel auf, doch am Ende findet das Stück zurück in die Umlaufbahn, himmlisches Solo inklusive. ›We Are Still Waiting‹ erinnert dann beinahe an die geschmackssicheren britischen Synthie-Popper Saint Etienne, ›The Story Of Jonah‹ klingt wie eine Zusammenarbeit zwischen den Lounge-Stilisten Air und den Prog-Rockern Marillion – und über all dem schwebt die warme Stimme von Steve Kilbey, die bei jedem Stück zielsicher die eleganteste Melodie findet.

9/10

Kilbey Kennedy
GLOW AND FADE
GOLDEN ROBOT/SOULFOOD

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