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Joshua Homme, Iggy Pop – AMERICAN VALHALLA

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Homme leidet an Post Pop Depression…

Wenn Ikone Iggy Pop ein neues Projekt angreift, kann es so verkehrt nicht sein. Wenn Josh Homme der betörenden Einladung seines großen Idols folgt und nicht gerade durch diverse Fehltritte negativ auffällt, dann entsteht einer dieser magischen und äußerst raren Momente in der Musikgeschichte. In diesem Fall handelt es sich um die Entstehung und Produktion von Pops letztem Album POST POP DEPRESSION, an der Hom­me maßgeblich beteiligt war. Die diesen Prozess rekapitulierende Dokumentation speist sich aus Interviews, wunderbaren Zwiegesprächen, intimen Vorträgen aus Tagebüchern der Protagonisten, Fo­­tos, Audio- und Livematerial und erzählt in fein kom­ponierter Retrospektive von dieser Kollabo­ration. Durch besondere Fokussierungen und teils Homevideo-artige Kameraführung wird wunderbar Atmosphäre geschaffen, die existenziellen Fragen zweier vielschichtiger Künstlernaturen – eine davon hat bereits Dreiviertel ihres Lebens hinter sich – dominieren den Subtext. An manchen Stellen wird es sehr bedeutungsschwanger, während Iggy schmunzelnd in seiner Hängematte schäkert, be­­müht Homme gern tiefgründige Metaphern. Verdenken kann man ihm dies nicht, die Worte passen zum Ereignis. Oder wie der QUOTSA-Mann ganz richtig feststellt: „So etwas passiert nicht zweimal im Leben.“

9/10

Joshua Homme, Iggy Pop
AMERICAN VALHALLA
Eagle Rock/Universal

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