Review: Johnny Firebird – WIDE AWAKE

Johnny Firebird - WIDE AWAKE

Regensburg rockt!

Räudig und eingängig geht nicht? Von wegen! Auf WIDE AWAKE rö­­cheln, rocken und rollen sich die Re­gensburger Johnny Firebird durch zwölf Nummern, die schmutzig und poliert zugleich sind. Allein der rasante Opener ›Reject And Deny‹ mit Motorjesus-Flair ist eine echte Ansage. Mit ziemlicher Cool- und an­­sprechender Sleazyness bewegt sich das Quintett im Spannungsfeld von Schweinerock à la Nashville Pussy, Punk’n’Roll der Marke Hellacopters und glamourösem Streetpunk ähnlich dem der Lands­leute von The Revolvers. Gelegentlich fühlt man sich auch an die frühen Donots erinnert. Mal rumpelt es mehr und mal gehen die Chöre besonders gut rein. Pogo- und Hardrock paaren sich mit klassischem Rock’n’Roll. Passender Sound für Punks und Teds, aber auch für Poser. Und mit Krachern wie ›Sick And Tired‹ und ›Hang In There‹ haben die fünf Herren einige potenzielle Live-Abräumer am Start. Schön gegrölt und perfekt zum Mitgrölen geeignet. Wie sangen schon einst Sinner? „Germa­ny Rocks“. Auf Regensburg trifft das in diesem Fall ganz gewiss zu.

7 von 10

Johnny Firebird
WIDE AWAKE
GHOST TOWN NOIZE/NOISOLUTION

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