Review: Ace Frehley – SPACEMAN

-

Präsentiert

Die ganze Geschichte Der Grössten Rockband Aller Zeiten!

Review: Ace Frehley – SPACEMAN

- Advertisment -

Ace Frehley - SPACEMAN

Ein Ass im Ärmel.

Auch wenn es seine letzte Coverplatte ORIGINS VOL. 1 nicht wirklich in den Kanon der unverzichtbaren Scheiben geschafft hat, ist Space Ace nach wie vor der coolste aller KISS-Charaktere: Einmal sein schallendes Lachen durch die Luft gejagt, erliegt ihm jeder noch so überzeugte Abstinenzler. Mit SPACEMAN meldet sich der bunte Hund nun mit eigens gezimmerten Nummern zurück, hat ehemalige Kollegen wie den langzüngigen Demon oder Drummer Anton Fig im Gepäck, und erinnert dabei irgendwie angenehm an seinen durchschlagenden Soloerfolg von 1978. Ace – und man verzeih an dieser Stelle die plumpe Ausdrucksweise – rockt. Und zwar in alter Erfolgsrezeptmanier: Eingängige Songstrukturen, Ohrwurm-Refrains, knackige Riffs, dem Song dienliche Soli statt Egogewichse und eher simple Texte, die sein Leben als Rock’n’Roller illustrieren. Nummern wie ›Rockin‘ With The Boys‹ oder ›Off My Back‹ fräsen sich durch ihren Kiss-Duktus bereits nach erstmaligem Hören in die Hirnrinde und auch moderner bis alternativ Klingendes á la ›Mission To Mars‹ lässt den Zeigefinger immer wieder zum Repeat-Knopf zurückschießen. Ein bisschen aus dem Rahmen, aber das in positiver Weise, fällt das sechsminütige ›Quantum Flux‹, ein rolliges Prog-angehauchtes Instrumental, das SPACEMAN zu einem würdigen Abschluss bringt.

7 von 10

Ace Frehley
SPACEMAN
ENTERTAINMENT ONE / SPV

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Rückblende: Stone Temple Pilots mit ›Interstate Love Song‹

Am Anfang stand eine Bossanova-Nummer. Ergänzt um ein Country-Riff und einen Text über Lügen und Täuschungen, wurde daraus eine...

Video der Woche: Cheap Trick mit ›She’s Tight‹

Robin Zander wird heute 68 Jahre alt. Zum Geburtstag des Frontmanns blicken wir zurück auf das Jahr 1982, als...

Orianthi: Ohne Filter

O ist eine vertonte Zeitreise durch Orianthis Karriere, von futuristischem Rock bis zu gefühlvollem Blues. Mit CLASSIC ROCK sprach...

The Kinks: Stück „Moneygoround“ bei Youtube

Am 29. Januar veröffentlichen The Kinks auf ihrem Youtube-Kanal "The Moneygoround: A One Man Show For One Night Only...
- Werbung -

Review: The Dead Daises – HOLY GROUND!

Wechsel erfolgreich! Sängerwechsel bei etablierten Bands sind ja immer so eine Sache. Bei Judas Priest und IronMaiden hat es eher...

Die skurrilsten Cover: WOLF von Wolf (1999)

Man darf unterstellen, dass die Mitglieder von Wolf, einer Metal-Band aus dem schwedischen Örebro, in etwa wussten, wie ihr...

Pflichtlektüre

Review: Def Leppard – THE VINYL BOXSET: VOLUME ONE

Erster Teil einer umfangreichen Gesamt-Retrospektive auf Vinyl und CD. Da...

Queens of the Stone Age – Einmal Hölle und zurück

Sechs Jahre nach ERA VULGARIS meldet sich Josh Homme...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallenÄHNLICH
Für dich empfohlen