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    Review: Ian Gillan & The Javelins – IAN GILLAN & THE JAVELINS

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    Review: Ian Gillan & The Javelins – IAN GILLAN & THE JAVELINS

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    Ian Gillan And The Javelins Review

    Als Deep Purple noch Zukunftsmusik waren – Gillan erinnert sich an seine Jugend.

    Wer sich jemals gefragt hat, was Ian Gillan eigentlich vor seiner Mit­gliedschaft bei Deep Purple unternommen haben mag – und wer hätte das nicht? –, der landet bei Episode Six, wo einst auch Kollege Roger Glover mitwirkte. Und davor? Sang Gillan bei den Javelins, die Anfang der 60er zwar die Bühnen im Großraum London unsicher gemacht, aber nie eine Platte aufgenommen hatten. Bis 1994, als SOLE AGENCY AND REPRESENTATION erschien, das einen kleinen Querschnitt durchs Schaffen dieser Combo präsentierte. IAN GILLAN & THE JAVELINS ist quasi die Fortsetzung, denn damalige Bands hatten gemeinhin ein riesiges Live-Repertoire aus Stan­dards und aktuellen Hits, um das tanzwütige Club-Volk bei Laune zu halten. Von Pop über Soul bis Blues und Rock’n’Roll ist alles dabei, natürlich ausschließlich Cover-Versionen, denn dass man Songs auch selbst schreiben kann, machte um 1963 auf der Insel erst zögerlich die Runde. Dass diese Platte erscheint, ist für Gillan-Liebhaber ein nettes Bon­bon, für die Bandmitglieder – deren Karrieren nicht ganz so fulminant verliefen wie die ihres Sängers – sicher eine willkommene Aufbesserung der Rente. Und für den Rest der Menschheit? Ein kleines bisschen Oldie-Show mit Gassenhauern wie Chuck Berrys ›Rock And Roll Music‹, ›Another Saturday Night‹ von Sam Cooke, Nummern von Bo Diddley, Ray Charles, The Drifters und anderen US-Stars, die seinerzeit Britanniens Jugend verzauberten. Nett, aber nicht essenziell – im Gegensatz zu den Originalen.

    6/10

    Ian Gillan & The Javelins
    IAN GILLAN & THE JAVELINS
    EARMUSIC/EDEL

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