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Hundred Seventy Split – TRACKS

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hundred seventy splitBoogie Knights! Bestehend aus zwei Dritteln Ten Years After.

Bassist Leo Lyons zählt zur Urbesetzung von Ten Years After, Gitarrist Joe Gooch stieß später hinzu und Schlagzeuger Da­­mon Sawyer trommelte schon für Paul Rodgers und Bill Wyman‘s Rhythm Kings. Womit umrissen sein sollte, was einen hier folgerichtig er­­wartet: Rock, Blues und Boogie in Trio-Besetzung, bei drei Stücken verstärkt um eine Hammond-Orgel. Für Tradi­ti­onalisten, die klassische Blues/Rock-Klangbilder der 70er und 80er bevorzugen, ist TRACKS also eine feine Sache, zumal die drei Boogie Knights ihr Handwerk zweifellos be­­herrschen – was in Anbetracht ihrer Lebensläufe kaum überrascht. Überflüssig zu erwähnen, dass Innovation nicht unbedingt die Kernkompetenz des Trios darstellt, die elf Stücke bewegen sich allesamt in konventionellem Ter­rain. Innerhalb dieser Grenzen sorgen Hundred Seventy Split je­­doch durchaus für Abwechslung, sei es mit der herzhaften Ballade ›If You Make It To The Top‹, dem jazzigen ›Grave­digger‹ oder dem orientalisch angehauchten ›Loo­king For A Sign‹. Womit TRACKS letzten Endes genau so klingt, wie man es von routinierten, tief in Blues und Rock verwurzelten Musikern erwartet: bedingt aufregend, aber sehr solide.

6/10

Hundred Seventy Split
TRACKS
CORNER HOUSE RECORDS/H‘ART

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