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    Review: Hard Action – HOT WIRED BEAT

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    Review: Hard Action – HOT WIRED BEAT

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    Hard Action Hot Wired Beat

    Rotzige Melodien aus Helsinki.

    Skandinavische Bands erkennt man schon nach den ersten Takten. Hard Action bilden da keine Ausnahme. Die vier Finnen mögen ihren Rock rotzig, lieben aber auch Melodien. Und lösen diesen scheinbaren Widerspruch auf, indem sie den traditionellen Ansatz der Hellacopters (frühe Kiss) mit den punkigen Glam-Elementen von Hanoi Rocks verknüpfen. Das funktioniert auf dem zweiten Album so gut wie auf SINISTER VIBES, dem Debüt von 2015. Wenn dann wie in ›The Losing Side‹ oder ›May‹ noch richtiges Songwriting hinzukommt, ist man auf der sicheren Seite. HOT WIRED BEAT mit seinen neun Songs ist ein knackiges Statement, das beweist, wie sehr die Backyard Babies, Gluecifer, The Hives oder auch Turbonegro zusammen mit den erwähnten Hellacopters Anfang des Jahrtausends die nächste Generation beeinflusst haben. Gynter Kivioja (Gesang, Gitarre), Ville Valavuo (Gitarre), A. P. Heinola (Bass) und Markus Hietamies (Schlagzeug) haben ihre Hausaufgaben ordentlich gemacht. Wie auch auf allen anderen Ebenen kennt Skandinavien auf dem Rotzrock-Sektor keine Nachwuchsprobleme. Kann jemand schnell eine gemeinsame Tour mit Audrey Horne und Dead Lord buchen?

    7/10

    Hard Action
    HOT WIRED BEAT
    SVART/CARGO

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