Review: Gojira – FORTITUDE

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Review: Gojira – FORTITUDE

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Hohes Metal-Niveau

Fünf Jahre haben sich die Franzosen mit dem ersehnten MAGMA Nachfolger Zeit gelassen. Die obligatorische Frage, ob sich das Warten gelohnt hat, lässt sich mit einem bestimmten Ja beantworten, denn Gojira haben ihren Sound in kleinen Details verfeinert, klingen aber immer noch zu 100 Prozent nach sich selbst. Das von Gitarrist/Sänger Joe Duplantier produzierte Werk wirkt ein bisschen rauer, wütender und komplexer als der eher Groove-lastige Vorgänger.

Neue Elemente wie die Maultrommel in ›Amazonia‹, mehrstimmige Kanongesänge in ›Hold On‹, rituelle Percussions in ›New Found‹ oder das Tool-artige Zwischenstück ›Fortitude‹ fügen sich nahtlos ein in ein ebenso brachiales wie melodisches Album zwischen Post-Metal, Thrash/Death Metal und progressiven Schüben. Insbesondere rhythmisch und Gitarren-technisch ein Werk, das interessant zu analysieren ist und das auch dank des druckvollorganischen Mixes von Andy Wallace (Nirvana, RATM etc.) schön zur Geltung kommt. Definitiv ein Highlight des noch jungen Jahres.

9 von 10 Punkten

Gojira, FORTITUDE, ROADRUNNER/WARNER

1 Kommentar

  1. Gojira sind die mit Abstand Besten im Metall – Universum. Auch als fast 70 zig jähriger Musik-Freak bin ich von der Musik dieser Band angetan. Gute Musik ist keiner Altersbeschränkung unterworfen.

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