Review: Fighter V – FIGHTER

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Review: Fighter V – FIGHTER

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Fighter V

Keyboard! Wir brauchen mehr Keyboard!

Bei vielen jungen Leuten ist aktuell eine Wiederentdeckung des vor noch nicht langer Zeit als schmalzig geltenden AOR zu beobachten. Seit ein gewisser Michael Wolf ab und zu bei uns in der Redaktion mitarbeitet, können wir hier staunend mitverfolgen, wie sich Thrash und Zucker auf einmal nicht mehr widersprechen, sondern von vielen Metal-Küken ganz selbstverständlich kombiniert werden. Hätte man einen derartig massiven Keyboard-Einsatz, wie ihn Fighter V auf ihrem Debütalbum präsentieren, vielleicht vor zehn Jahren noch als geschmacklos abgetan, so genießt der Stadionrock heute einen irgendwie verdienten zweiten Frühling. Da schlagen diese Schweizer Buben natürlich genau zum richtigen Zeitpunkt zu und ergießen ihre eingängigen Riffs, großen Melodien, Gesangsharmonien und die der Szene inhärenten Themen so konsequent und selbstbewusst in den Äther, dass es einem zeitgereisten Coverdale aus 1987 schon fast schwindlig unter der Dauerwelle werden dürfte.

7/10

Fighter V
FIGHTER
ROCK ATTACK/CARGO

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