Review: Egonaut – THE OMEGA

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Review: Egonaut – THE OMEGA

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Egonaut The OmegaDoom der flotteren Art.

THE OMEGA ist eine Art Neustart für die Schweden Egonaut. Ihr vierter Longplayer ist der Einstand des neuen Sängers Emil Kyrk, da Songwriter Fredrik Jordanius sich mehr aufs Musikalische konzentrieren wollte und fortan nur noch Gitarre spielen wird. Stilistisch knüpft die Band direkt an das letzte Album DELUMINATI (2015) an und präsentiert treibenden Doom-Metal mit mächtigen Grooves, Deep-Purple-artiger Hammond-Orgel und charismatischem halbhohem Reibeisengesang. Emils Vocals fügen sich nahtlos in den Bandsound ein, als hätte es nie einen anderen Frontmann bei Egonaut gegeben. Zudem ist er im Vergleich zu Fredrik ganz klar der bessere Sänger. Insgesamt klingt THE OMEGA noch ausgefeilter, reifer und zwingender als der Vorgänger. Die Band deckt dabei ein breites Spektrum an Einflüssen ab, das klassischen Hard Rock ebenso umfasst wie Metal der härteren Gangart und spannende Mellotron- und Synthie-Elemente. Die Scheibe ist druckvoll und transparent produziert und klug arrangiert. Wer an Bands wie Solitude Aeturnus, Candlemass, Grand Magus oder The Quill seine Freude hat, kommt auch bei Egonaut gewiss auf seine Kosten. Zumal die Band auch qualitativ aufschließen kann. Dazu gibt es ein unterhaltsames Konzept, das die Geschichte eines Menschen erzählt, der in der modernen Welt seinen Platz sucht. Gut gemacht!

7/10

Egonaut
THE OMEGA
MIGHTY MUSIC/SOULFOOD

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