Review: Ego Kill Talent – THE DANCE BETWEEN EXTREMES

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Review: Ego Kill Talent – THE DANCE BETWEEN EXTREMES

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Stone-Sour- oder Alter-Bridge-Anhänger sind hier goldrichtig

Wer Brasilien bisher ausschließlich mit Fußball, Copacabana und/oder Sepultura assoziiert hat, kann hier seinen Horizont erweitern. Das zweite Album des aus der Mega-Metropole São Paulo stammenden Alternative-Rock-Quintetts ist ein Ergebnis der COVID-19-Pandemie. Anstatt wie geplant nacheinander mit Metallica, Greta Van Fleet und schließlich System Of A Down auf Welttournee zu gehen, saßen die Jungs (wie wir alle!) zu Hause herum. Doch anstatt Trübsal zu blasen, komponierten sie neue Songs und nahmen diese auf. So produzierte die Gruppe im Laufe der letzten zwölf Monate drei Download-EPs, die nun zu einem Longplayer zusammengefügt wurden. Trotz der etwas ungewöhnlichen Entstehungsgeschichte und stilistischen Vielfalt funktionieren die zwölf Tracks erstaunlich gut als Album. Vom toughen, Grunge-inspirierten ›Now!‹ über das wütende, an Stone Sour erinnernde ›Starving Drones‹ bis zum sanften Schleicher ›Silence‹ oder dem rock’n’rolligen ›In Your Dreams Tonight‹ klingen die Herren immer verdammt organisch und homogen.

7 von 10 Punkten

Ego Kill Talent, THE DANCE BETWEEN EXTREMES, BMG RIGHTS/WARNER-ADA

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