Review: Double Experience – ALIGNMENTS

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Review: Double Experience – ALIGNMENTS

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Als müsse man die ganze Welt umarmen …

Double Experience machen sogenannten Geek- oder Nerd-Rock und sind stolz darauf. Ihre Lieder bieten unverschämt melodische, geradezu zum Mitsingen zwingende Refrains, aber auch teilweise hochkomplexe Rhythmik und abgefahrene Songstrukturen. Dass man mit einem solchen Konzept durchaus höchst erfolgreich sein kann, beweisen mit multiplen Edelmetall-Ehrungen überschüttete Sujet-Kollegen wie Coheed And Cambria oder die Briten Muse. Und auch die Herrschaften aus Ottawa haben durchaus das Potenzial, zu Arenen füllenden Superstars zu mutieren. Das deuten sie auf ihrem nun schon vierten Album mehrfach sehr eindrucksvoll an. Der Reigen startet mit der sympathisch nervösen Alternative-Variante einer Stadionrock-Hymne in Form von ›Perish Me‹ – abgehackte, krachend harte Gitarrenriffs sowie das Gefühl, man müsse mal eben die ganze Welt umarmen. Darauf folgt ›New Me‹, das konsequent den typischen Kiss-Song der späten 70er in unsere Gegenwart transferiert. Mehr Ohrwurm geht kaum.

Nicht jede der restlichen neun Nummern zündet so gnadenlos. Spaß machen sie aber allesamt. Weitere Highlights sind das von Akustikgitarre geführte ›My List‹, das treibende ›The Imp‹ oder der unwiderstehliche Hidden Bonus Track ›Love Is Not Just Talk‹.

7 von 10 Punkten

Double Experience, ALIGNMENTS, DRAKKAR/SOULFOOD

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