Review: Dool – SUMMERLAND

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Review: Dool – SUMMERLAND

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Glanzvolles Rock-Highlight voller Atmosphäre

Manchmal kann man es auch kurzmachen: Mit SUMMERLAND erfüllen die atmosphärischen Dark Rocker von Dool spielend jede Hoffnung, die in sie gesetzt wurde. Einige davon übertreffen sie sogar noch, denn so befreit, mühelos zwischen den Stilen changierend und einnehmend klangen die Niederländer nicht mal auf ihrem gefeierten Einstand HERE NOW, THERE THEN von 2017.

Von den sphärischen Harmonien des poetischen Openers ›Sulphur & Starlight‹ bis zum überwältigenden, dramatischen Abschlussmonument ›Dust & Shadow‹ erstreckt sich eine kostbare Welt, die in der Rockmusik selten geworden ist: Höchst atmosphärisch, bei allem künstlerischen Anspruch stets atmend und warm statt verkopft und theoretisch, beeinflusst von den düsteren Aspekten aus 50 Jahren elektrifizierter Musik, veredelt von Sängerin Ryanne van Dorst. Die stahl schon 2017 allen Kolleginnen die Schau und setzt auch 2020 den Maßstab für vollen, aber niemals aufgesetzten Gesang mit hohem Wiedererkennungswert und genau der
richtigen Menge Theatralik. SUMMERLAND, das ist eine sichere Bank, wird Dool als eine der wichtigsten und originellsten Stimmen der heutigen Rockmusik etablieren.

9 von 10 Punkten

Dool, SUMMERLAND, PROPHECY PRODUCTIONS/SOULFOOD

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