Review: Daniel Norgren – WOOH DANG

Daniel Norgren Wooh Dang

Down on the farm.

Hoppla, ist Daniel etwa Hip-Hop-Fan? Wooh-Dang Clan, anyone? Spaß beiseite, natürlich weiß man, was der Schwede so treibt. Das hier ist schon das achte Album des Singer-Songwriters. Bei seiner Entstehung verließ er sich auf eine bewährte Ar­­beitsmethode in der Rockmusik: Geh’ ins Grüne und folge geruhsam deinen Eingebungen. Das hat schon bei The Band oder den Allman Brothers funktioniert und auch Daniel und seinen Kumpels hat der Trip in ein Bauernhaus im Südwesten der Heimat geholfen. Man spürt mehr Gelöstheit als auf dem von Nachtmusik-Balladen dominierten Vorgänger THE GREEN STONE. Beim Instrumental ›Blue Sky Moon‹ denkt man wegen des Zwitscherns im Hintergrund und zarter Synthesizer-Tönung zuerst an Ambient Music. In ›The Flow‹ nähert man sich Neil Young, inklusive bedrohlich wirkendem Gitarrenaufruhr. Durch ›Dandelion Time‹ ziehen sich ein forscher Groove, Blues-Anteile und etwas Saxofon, wie in einer Bar in New Orleans. ›Rolling Rolling Rolling‹ zeugt von Southern-Rock-Neigung. Egal, was sich der Skandinavier vornimmt: Stets klingt es beseelt. Zudem hält er einen Ratschlag bereit, an dem man sich nicht satt hören kann: „Use the power in your heart.“ Wie zur Hölle kann man da nicht berührt sein?

7/10

Daniel Norgren
WOOH DANG
SUPERPUMA RECORDS/H‘ART

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