Review: Cordovas – DESTINY HOTEL

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Review: Cordovas – DESTINY HOTEL

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Moderne Country-Platte

Seine musikalische Karriere startete Cordovas-Kopf Joe Firstman (bürgerlicher Name: Joseph Mark Fuerstman) bereits zu Beginn des neuen Jahrtausends, als er, noch blutjung, direkt einen Majordeal an Land ziehen konnte. Das Debüt von 2003, WAR OF WOMEN, konnte das Label leider nicht überzeugen, der Deal war direkt wieder weg. Drei weitere Soloausflüge folgten, ehe er vor neun Jahren Cordovas gründete. Deren Erstling erschien 2011 in Eigenregie und wurde sechs Jahre später einfach nochmal veröffentlicht, diesmal mit einer Plattenfirma im Rücken. Bereits im Folgejahr stand mit THAT SANTA FE CHANNEL der gelungene Nachfolger im Regal, zwei Jahre später folgt nun das Drittwerk DESTINY HOTEL. In einem Vorort unweit von Nashville, Tennessee, probt die Band auf einem Bauernhof, auf dem auch alle Mitglieder wohnen. Für DESTINY HOTEL verbrachten Cordovas mehr als drei Monate in ihrer zweiten Heimat Todos Santos (einer Künstlergemeinschaft auf der mexikanischen Halbinsel Baja California) und schrieben Dutzende von Liedern, die zum Teil von ihrer unersättlichen Lektüre von Autoren wie dem Mythologen Joseph Campbell, dem Dichter/Romancier Rainer Maria Rilke und dem spirituellen Lehrer Eckhart Tolle inspiriert wurden. Produziert von Rick Parker (Lord Huron, Beck, Black Rebel Motorcycle Club), erweitert DESTINY HOTEL den mit Harmonie durchtränkten Roots-Rock von THAT SANTA FE CHANNEL um einen Mix aus Folk und Country sowie Groove-lastigem Rock’n’Roll.

Der Opener ›High Feeling‹ (mit einer zusätzlichen Produktion, Gitarren und Mixing von Adrian Quesada sowie Backing Vocals von Angela Miller und Lauren Cervantes, alle von den Black Pumas) zählt mit Sicherheit zu den schönsten Feelgood-Songs des Jahres, auch wenn der Sommer jetzt leider vorbei ist.

7 von 10 Punkten

Cordovas, DESTINY HOTEL, ATO/PIAS/ROUGH TRADE

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