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Coheed And Cambria – THE UNHEAVENLY CREATURES

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Coheed Cambria Unheavenly Creatures

Back to the space opera.

Wer sich über die ständige Gleichmacherei und zunehmende Verwechselbarkeit im Rock beschwert, sollte sich darüber freuen, dass eine Band wie Coheed And Cambria existiert, und das mit einigem Erfolg. Die Amerikaner bewegen sich nämlich im wahrsten Sinn des Wortes in ihrem ganz eigenen Kosmos. Genauer gesagt einer Science-Fiction-Welt, erschaffen von Frontmann und Mastermind Claudio Sanchez. „The Amory Wars“ gibt es sogar als Comicreihe, und nachdem das letzte Album ausnahmsweise unabhängig davon lief, kehrt man jetzt wieder in diese Welt zurück. Mit grandiosem Effekt, denn diese 15 Tracks sprühen vor Ideen und kreativem Feuer. Musikalisch gelingt es Coheed And Cambria dabei einmal mehr, sich in eklektischsten Sphären zwischen Prog, Metal, Stadionrock, Emo und Pop zu bewegen, ohne dabei den Faden zu verlieren, sich in selbstverliebtem Gegniedel zu ergießen oder ganz einfach auf die Nerven zu gehen. Okay, im Endspurt geht den Songs ein bisschen die Luft aus, aber was davor passiert, gehört zu den kraftvollsten, sympathischsten und schlichtweg interessantesten Rockvisionen, die es heute zu hören gibt. Wo bleibt das Sequel?

8/10

Coheed And Cambria
THE UNHEAVENLY CREATURES
ROADRUNNER/WARNER

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