Review: Bullet – DUST TO GOLD

Bullet Dust To Gold

Rost’n’Roll.

Über 50 Jahre auf dem Buckel und noch immer kein bisschen altersschwach: Der Tourbus von Bullet, ein Volvo Baujahr 1964, hat es aufs Cover der neuen Platte geschafft. Kein Wunder, gilt der betagte Sechszylinder-Hobel doch als rollendes Hotel der Schweden, in dem es nach Bier, Benzin, Schweiß und anderen Ausdünstungen duftet. Vor allem aber erzählt der rostige Oldie die Geschichte der Band, die seit dem Grün­dungs­jahr 2001 jede Menge Dreck und Kilometer ge­­fressen hat, um dorthin zu gelangen, wo sie im Jahr 2018 steht. Da lag es auf der Hand, das sechste Bullet-Album DUST TO GOLD zu nennen und einmal mehr zeitlosen Heavy Metal mit Haupthaar-Schüttel- und Vollgas-Garantie zu zelebrieren. ›Speed And Attack‹, die schnelle Eröffnungsnummer im besten NWOBHM-Stil, gibt die Marschrichtung vor und tritt das Gaspedal voll durch. Aber auch mit etwas an­­gezogener Handbremse knallt’s, etwa bei der an AC/DC erinnernden Midtempo-Hymne ›Wildfire‹ oder beim groovigen ›Fuel The Fire‹. Hoffen wir, dass der nächste TÜV-Termin noch auf sich warten lässt und der ranzige Volvo noch viele Tausend Kilometer abspulen darf. Die alte Rampensau.

7/10

Bullet
DUST TO GOLD
STEAMHAMMER/SPV

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