Review: Bryan Adams – GET UP

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Review: Bryan Adams – GET UP

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Bryan Adams Get Up (Deluxe)Zwischen Tom Petty und ELO.

Schon im letztjährigen CLASSIC-ROCK-Interview kündigte Bryan Adams voller Vorfreude sein neues Album an, das damals mit Electric-Light-Orchestra-Chef Jeff Lynne als Produzent in der Mache war. Jetzt ist GET UP fertig. Und Adams hat in weiten Teilen Recht behalten, denn es ist in vielerlei Hinsicht facettenreicher ausgefallen als die vorherigen Veröffentlichungen. Dass er mit Lynne nicht zum harten Rock der frühen Jahre zurückkehren würde, war eigentlich klar. Aber dafür hat der Engländer dem in London lebenden Kanadier eine neue Lockerheit verpasst. Nicht nur die ersten beiden Songs ›You Belong To Me‹ und ›Go Down Rockin’‹ knüpfen vom Feeling her an das letzte Album TRACKS OF MY YEARS (2014) an. Denn Adams adaptiert in weiten Teilen den Laid-Back-Sound, den Lynne auch bei Tom Petty in den 90ern eingeführt hatte. Das passt bei Stücken wie ›That’s Rock And Roll‹ und ›Thunderbolt‹ stimmig zusammen, während ›Do What Ya Gotta Do‹ zu sehr nach ELO klingt. Gerne hätte man mehr als die vorhandenen neun Beispiele gehört. Stattdessen gibt es noch vier überflüssige Akustikversionen.

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