Review: Bootsy Collins – WORLD WIDE FUNK

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Review: Bootsy Collins – WORLD WIDE FUNK

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Bootsy Collins World Wide FunkBrothers‘n‘Sistas: die geballte Ladung P-Funk.

William Earl Collins hat sich rar ge­­macht. Einerseits, weil er inzwischen auch schon 66 Jahre alt ist, einen desaströsen Ausflug in die Gastronomie hinter sich und das weite Feld des Funk derart intensiv beackert hat, dass es nur noch wenig Neues zu entdecken gibt. Das unterstreicht auch WORLD WIDE FUNK, das zwar ein überzeugendes Bootsy-Album ist, aber eben auch zeigt, dass er sich musikalisch im Kreis dreht, immer dieselbe Mischung aus Funk, Soul und schwülstigen Beischlaf-Hymnen serviert, darin wahlweise liebeshungrige Nymphomaninnen, die eigene Potenz oder die Magie der Black Music be­­schwört, und auf eine opulente, völlig überladene Patchwork-Produktion setzt. Gleichzeitig, und das muss man dem langjährigen Sidekick von James Brown und George Clinton zugutehalten, hat er aber auch noch ziemlich coole Ideen. Etwa Iggy Pop ein grandioses Intro sprechen zu lassen („Bootsy wurde in einer Dinosaurier-Höhle unter dem Ohio-River geboren“), sich Beistand bei Altmeistern wie Buckethead, Eric Gales, Stanley Clarke oder Chuck D zu holen und ein ganzes Heer an talentierten Nachwuchskünstlern zu rekrutieren. Bootsylicious!

7/10

Bootsy Collins
WORLD WIDE FUNK
MASCOT/ROUGH TRADE

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