Review: Bonnie Tyler – BETWEEN THE EARTH AND THE STARS

Bonnie Tyler Between The Earth And The Stars

Zeitlos gut.

Sechs Jahre ist es her, dass Rockröhre Bonnie Tyler zuletzt von sich hören ließ. Passend zum 50-jährigen Büh­­nen­jubiläum veröffentlicht die Wali­serin nun ihr 17. Studioalbum. Auf den 14 Stücken auf BETWEEN THE EARTH AND THE STARS beweist die Tochter eines Bergarbeiters, dass sie ihre rauchige Stimme nach wie vor wirkungsvoll einzusetzen weiß. Tyler, die in den 80ern mit Hits wie ›Total Eclipse Of The Heart‹ und ›Holding Out For A Hero‹ ihre Karriere mächtig ins Laufen brachte, bietet auf ihrem neuen Werk zeitlos gute Rockmusik, die sich zwischen den Polen Blues, Country und gefühlvollen Balladen bewegt. Unterstützung erhält die toughe Lady von gestandenen Mannsbildern wie Francis Rossi von Status Quo, Sir Rod Stewart und Sir Cliff Richard. Stewart rockt mit ihr in ›Battle Of The Sexes‹, Richard singt auf ›Taking Control‹ mit, und Rossi verleiht ›Someone’s Rockin‘ Your Heart‹ den typischen Status-Quo-Touch. Sir Barry Gibb schrieb für Tyler die Ballade ›Seven Waves Away‹. Für BET­WEEN THE EARTH AND THE STARS griff Tyler auf die Produzentendienste von David Mackay zurück, der vor weit über 40 Jahren ihre ersten beiden Stu­dioalben produziert hatte.

7/10

Bonnie Tyler
BETWEEN THE EARTH AND THE STARS
EARMUSIC/EDEL

Text: Matthias Bossaller

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