Review: Body Count – CARNOVIRE

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Review: Body Count – CARNOVIRE

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A nightmare walking, psychopath talking

War schon BLOODLUST von 2017 ein höchst unterhaltsames, weil Gift und Galle spuckendes Vergnügen, legen Body Count mit CARNIVORE nun sogar noch einen drauf. Geht nicht? Geht doch! Schon im den infernalischen Reigen eröffnenden Titelsong macht West-Coast’s OG gleich mal klar, wer hier der Tyrannosaurus Rex im Haus ist – man glaubt förmlich, den urzeitlichen Fleischfresser im Chorus die Hook growlen zu hören. Dabei wollen Body Count sich nicht als Verächter veganer Lebensentwürfe missverstanden wissen, der Albumtitel stünde lediglich für eine Person, die als unantastbarer Obermacker auf seinem Fachgebiet gilt, hieß es aus dem Camp. Nun, diesen Titel können Body Count getrost für sich in Anspruch nehmen, haben sie den Rap-Hardcore-Punk-Metal-Crossover ja schließlich erfunden.

Das rufen sie uns mit dem hymnischen Banger ›Another Level‹ im Schulterschluss mit Hatebreed’s Jamey Jasta noch mal in Erinnerung, bevor sie Ice-T’s Überhit ›Colors‹ (1988) mit Dave Lombardo of Slayer-Fame eine Eisenlegierung verpassen (nicht umsonst fungierte man jahrelang als
Ice-T’s Liveband). Schnell noch Motörhead’s ›Ace Of Spades‹ kongenial aufgefrischt und schon liegt hier das ultimative Crossover-Album des Jahres in unseren blutverschmierten Händen. ROARRR!

9 von 10 Punkten

Body Count, CARNIVORE, CENTURY MEDIA/SONY

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