-

Almanac – RUSH OF DEATH

■

Rasant wie auf der Rennbahn

Auf dem dritten Almanac-Album vereint der Motorsport-begeisterte Victor Smolski wieder alle Facetten, die seine Musik bereits bei den Bands Mind Odyssey oder Rage geprägt haben. Zum einen das frickelige Gitarrenspiel samt anspruchsvoller Soli, das sich einreiht in druckvolle, eingängige Power/Speed-Metal-Songs, die klingen, als würde das Gaspedal permanent durchgedrückt. Zum anderen die orchestralen und choralen Elemente, die jedoch nie zu dominant werden und bisweilen sogar ganz fehlen.

Jedoch muss man festhalten, dass Alamanc mit Klassikfundament einfach besser funktionieren, denn ein Song wie der Opener ›Predator‹ klingt, als würde etwas fehlen – was aber auch an der trockenen Produktion liegen könnte und daran, dass der Gesang oft dünn klingt, wenn nicht mehrere Stimmen übereinander geschichtet werden. Kompositorisch ist jedoch alles im Lot, und Fans des verspielten Smolski-Stils kommen auch bei RUSH OF DEATH vollends auf ihre Kosten. Highlights: ›Soiled Existence‹ und ›Can’t Hold Me Back‹.

6 von 10 Punkten

Almanac, RUSH OF DEATH, NUCLEAR BLAST/WARNER

- Advertisement -

Weiterlesen

Lebenslinien: Zakk Wylde

Er spielte jahrelang Gitarre für Ozzy und hörte sich endlose Geschichten von ihm und Lemmy an. Er war im Himmel, als er Elton John...

Endlich am Kiosk & ab sofort im Online-Shop erhältlich: Die neue Ausgabe von CLASSIC ROCK!

TITELSTORY: Pink Floyd – The Wall Tour Ein Meisterwerk auf der Bühne, aber ein Machtkampf hinter den Kulissen. Wie Gigantomanie, finanzielle Debakel und interne Spannungen...

IN MEMORIAM PHIL LYNOTT

40 Jahre nach seinem Tod sprechen Scott Gorham, Eric Bell, Mark Stanway, Laurence Archer und andere über den Bandkollegen und Freund, den sie kannten...
- Advertisment -