Review: Almanac – RUSH OF DEATH

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Review: Almanac – RUSH OF DEATH

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Rasant wie auf der Rennbahn

Auf dem dritten Almanac-Album vereint der Motorsport-begeisterte Victor Smolski wieder alle Facetten, die seine Musik bereits bei den Bands Mind Odyssey oder Rage geprägt haben. Zum einen das frickelige Gitarrenspiel samt anspruchsvoller Soli, das sich einreiht in druckvolle, eingängige Power/Speed-Metal-Songs, die klingen, als würde das Gaspedal permanent durchgedrückt. Zum anderen die orchestralen und choralen Elemente, die jedoch nie zu dominant werden und bisweilen sogar ganz fehlen.

Jedoch muss man festhalten, dass Alamanc mit Klassikfundament einfach besser funktionieren, denn ein Song wie der Opener ›Predator‹ klingt, als würde etwas fehlen – was aber auch an der trockenen Produktion liegen könnte und daran, dass der Gesang oft dünn klingt, wenn nicht mehrere Stimmen übereinander geschichtet werden. Kompositorisch ist jedoch alles im Lot, und Fans des verspielten Smolski-Stils kommen auch bei RUSH OF DEATH vollends auf ihre Kosten. Highlights: ›Soiled Existence‹ und ›Can’t Hold Me Back‹.

6 von 10 Punkten

Almanac, RUSH OF DEATH, NUCLEAR BLAST/WARNER

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