Review: BMPD – AMERICAN MADE

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Review: BMPD – AMERICAN MADE

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Schlechte Laune ausgeschlossen

Wäre das ein normaler Sommer, dann wäre AMERICAN MADE von den Allstar-Rowdys BPMD der Soundtrack langer Festivalnächte und endloser Tage am Pool. Ist es zwar nicht, aber zumindest das Feeling stimmt jetzt. Die vier Verantwortlichen Bobby Blitz (Overkill), Mike Portnoy (Sons Of Apollo), Mark Menghi (Metal Alliance) und Phil Demmel (ehemals Machine Head) tun trotzig so, als gäbe es rein gar nichts auf der Welt, das ihnen Sorgen bereiten könne. Und Junge, das tut verdammt gut! Mit süffisanter Coolness, Rotzigkeit und hochgezogenen Mundwinkeln pflügen sie durch die Heiligtümer der US-amerikanischen Rock-Geschichtsschreibung. Oberstes Gebot auf AMERICAN DREAM: Die Songs müssen knallen, Laune machen und immer Lust auf ein weiteres Dosenbier machen. Und das gelingt ›Toys In The Attic‹ (Aerosmith) ebenso wie ›Beer Drinkers And Hell Raisers‹ (ZZ Top) oder ›We’re An American Band‹ (Grand Funk Railroad) mühelos.

Weil eben allein das Originalmaterial so gut ist, dass selbst eine Coverband auf dem Dorf die Sporthalle zum Kochen bringt. Aber vor allem, weil diese vier Typen hier einfach Bock haben, den Kopf auszuschalten und so zu tun, als wären sie wieder ein paar junge Dudes in der Garage der Eltern.

7 von 10 Punkten

BMPD, AMERICAN MADE, NAPALM/UNIVERSAL

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