Review: Ayron Jones – CHILD OF THE STATE

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Review: Ayron Jones – CHILD OF THE STATE

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Black rock music matters!

Hoppla, wie geil ist das denn? Der aus Seattle stammende Gitarrist Ayron Jones zelebriert ein derbes Gitarrenbrett und hält sich auf seinem am 21. Mai erscheinenden Majordebüt nicht mit „Guitar Hero“-Gefrickel auf, sondern zeigt vielfältiges Potenzial. Als wenn Prince Heavyrock gemacht hätte. Jones’ zweite Single, ›Mercy‹, klingt nach groovigem Noiserock à la Helmet.

Das Lead Riff von ›Take Me Away‹ hätte Adam Jones von Tool nicht besser machen können, und dass Ayron Jones auch Ballade kann, hört man auf ›Spinning Circles‹. Diese „Ballade“ hat aber eine ziemlich derbe Bridge, wie wir es von Soundgarden her kannten. Dynamische Ausbrüche sind sein Markenzeichen und ziehen sich wie ein roter Faden durch das Album. Fans der 90er Crossover-Schiene werden sehr angetan sein, hört man doch statt langweiliger Rockgitarre kantige, unvorhersehbare Fragmente in seinem riffbetonten Spiel mit wenigen, intensiven Solos, die auch mal ein bisschen Tom Morello von Rage Against The Machine durchschimmern lassen. Energiegeladener Heavyrock mit politisch engagierten Texten, Hendrix wäre stolz auf ihn!

8 von 10 Punkten

Ayron Jones, CHILD OF THE STATE, BIG MACHINE/UNIVERSAL

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