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Jess And The Ancient Ones – VERTIGO

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Ominös psychedelisch

Auch auf ihrem vierten Album bleiben Jess And The Ancient Ones sich und ihrer psychedelischen Richtung treu. Vor allem Sprechintros und -outros scheinen es den Finnen angetan zu haben und tragen kräftig zur unheilvollen Stimmung bei. Auch die Texte präsentieren sich mysteriös, geht es doch um Ouija Boards (›Talking Board‹), das eigene Schicksal (›Born To Kill‹) und den Zustand der Welt (›Strange Earth Illusions‹). Doch neben den fast schon verträumten 70er-Klängen, wie man sie erwarten durfte, gibt es auch frischen Wind wie in ›Love Zombi‹, das durch das Keyboard und das Tempo sehr viel moderner klingt. Die Entscheidung vom Vorgängeralbum THE HORSE AND OTHER WEIRD TALES, sich von drei Gitarren auf eine zu reduzieren, wirkt sich auch auf VERTIGO positiv aus. Das unterstützt bewusst Sängerin Jess und ihre eindringliche Stimme, die nun noch stärker im Zentrum der Arrangements steht – zu Recht. Stimmlich heavier wird es bei ›Born To Kill‹, das viel Energie mitbringt, die auch in ›What’s On Your Mind‹ weiterwirkt, bis die Platte schließlich mit dem elfeinhalbminütigen ›Strange Earth Illusions‹ langsam zu Ende getragen wird.

7 von 10 Punkten

Jess And The Ancient Ones, VERTIGO, SVART/CARGO

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